Preview zur Ausstellung „Otto Mueller – Gegenwelten“ | 10.09.2014

Bild: Otto Mueller – Zenodot Verlagsgesellschaft mbH / Wikipedia / Gemeinfrei
Preview zur Ausstellung „Otto Mueller – Gegenwelten“
10.09.2014
Otto Mueller (1874 – 1930) gilt als einer der wichtigsten Künstler des deutschen Expressionismus. Seine Malerei in zurückhaltender Farbigkeit ist zunächst inspiriert von Symbolismus und Jugendstil. Im Austausch mit der Künstlergruppe „Brücke“ findet er zum eigenen unverwechselbaren Stil. Hauptleihgeber ist das Brücke Museum, Berlin. Dieses stellt dem Kunstmuseum Ravensburg ein Konvolut an Werken seines umfangreichen Otto Mueller Bestandes zur Verfügung. Ergänzt werden diese durch Werke der Peter und Gudrun Selinka-Stiftung sowie ausgewählte private und öffentliche Leihgaben (Text: Dr. Nicole Fritz).
Kunstausfahrt – Schauwerk Sindelfingen | 05.07.2014

Bild: Burnejones – Eigenes Werk / Wikipedia / Gemeinfrei
Kunstausfahrt – Schauwerk Sindelfingen
05.07.2014
Vortrag zur Architektur des Gebäudes
Um die herausragende Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, entstanden großzügige Ausstellungsflächen zum Teil aus ehemaligen Fertigungs- und Lagerhallen. Ergänzt durch einen neu errichteten Museumsbau steht nun ein weitläufiger und eleganter Komplex zur Präsentation der Sammlung zur Verfügung. Der Bau des Stuttgarter Büros BFK Architekten überzeugt durch formale Strenge, Klarheit und perfekte Umsetzung (Quelle: www.schauwerk-sindelfingen.de).
Ausstellung: “Incontri – Zeitgenössische italienische Kunst“
Die drei Hauptströmungen Arte povera, ZERO-Avantgarde und Transavanguardia, die in den letzten Jahrzehnten das Bild der zeitgenössischen Kunst Italiens prägten, sind immer wieder mit Ausstellungen gewürdigt worden. Dagegen sind Überblicksschauen zur gesamten italienischen Gegenwartskunst immer noch rar. In der Sammlung Schaufler sind neben den bekannten Namen auch viele Künstler anzutreffen, die außerhalb Italiens kaum präsent sind. Die Ausstellung Incontri veranschaulicht so die Bandbreite der italienischen Gegenwartskunst, verortet sie im internationalen Kontext und verdeutlicht ihre Relevanz. Positionen von mehr als 30 italienischen Künstlern werden in der Präsentation zu sehen sein. Sie treten in einen Dialog mit Werken von europäischen und amerikanischen Zeitgenossen. Unter dem Titel Incontri (italienisch für Begegnungen) werden in der Gegenüberstellung der Arbeiten historisch belegte Treffen von Künstlern ebenso wie fiktive Wegkreuzungen visualisiert. Eine grundlegende Rolle für den künstlerischen Austausch übernehmen bis heute die documenta in Kassel und die Biennale von Venedig. Mehrere Highlights machen Incontri zu einem besonderen Ausstellungserlebnis: Sieben Werke von Michelangelo Pistoletto, einem der Hauptvertreter der Arte Povera, veranschaulichen dessen Entwicklung von Beginn der 1960er-Jahre bis heute. Ein Höhepunkt ist dabei die Arbeit „Love Difference Table, 2002-2013″, eine Leihgabe der vom Künstler in seiner Geburtsstadt Biella gegründeten Cittadellarte und der Projektgruppe Love Difference. Für die Arbeit erhielt er 2003 den Goldenen Löwen der Biennale von Venedig. Von Ettore Spalletti werden ebenfalls mehrere Werke gezeigt, wobei insbesondere die aus fünf Säulen bestehende „Nostalgia, Roma“ aus dem Jahr 2009 beeindruckt. Ungewöhnliche Objekte wie zwei 1967 von Enrico Castellani bzw. Lucio Fontana entworfene Wohnungstüren runden die Ausstellung ab (Quelle: www.schauwerk-sindelfingen.de).
Preview zur Ausstellung Stephan Balkenhol | 11.04.2014

Bild: Wladyslaw Sojka / Wikipedia / CC BY-SA 3.0
Preview zur Ausstellung Stephan Balkenhol
11.04.2014
Preview für die Mitglieder zur Ausstellung Stephan Balkenhol (12.04. – 24.08.2014) und
Künstlergespräch von Frau Dr. Nicole Fritz mit Herrn Stephan Balkenhol. Für die Ausstellung im Kunstmuseum Ravensburg wird Stephan Balkenhol auf den räumlichen Kontext eingehen und neben älteren Arbeiten unter anderem auch neue Werke anfertigen. Zur Ausstellung erscheint ein vom Kunstmuseum Ravensburg herausgegebener Katalog (Text: Dr. Nicole Fritz).
Kunstausfahrt Kunstmuseum Winterthur und Kunsthaus Zürich | 22.03.2014

Bild: Kunsthaus Zürich MarKom – Eigenes Werk / Wikipedia / CC BY-SA 4.0
Kunstausfahrt Kunstmuseum Winterthur und Kunsthaus Zürich
22.03.2014
Das Kunstmuseum Winterthur verfügt über eine der schönsten modernen Kunstsammlungen der Schweiz mit herausragenden Werkgruppen vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Mit dem Museumsgebäude von 1915 (Rittmeyer & Furrer) und dem 1995 eröffneten Erweiterungsbau (Gigon & Guyer) besitzt die Sammlung einen bestechenden baulichen Rahmen. Während der Altbau der französischen Kunst der Jahrhundertwende (van Gogh, Monet, Bonnard, Vallotton), dem Kubismus (Braque, Gris, Léger, Picasso) und anderen Strömungen der klassischen Moderne (Arp,de Chirico, Klee, Magritte) gewidmet ist, wird im Erweiterungsbau internationale zeitgenössische Kunst (Kelly, Agnes Martin, Marden, Mangold, Tuttle, Kounellis, Merz, Richter, Schütte u.a.) gezeigt.
In den letzten Jahren hat Gerhard Richter mehrere neue Werktypen entwickelt, die nun erstmals in einer gemeinsam mit dem Künstler konzipierten Museumsausstellung “Gerhard Richter. Streifen und Glas“ gezeigt werden – Strip-Bilder, große Lackbilder auf Glas, sowie großdimensionale Glasskulpturen. Die Strips mit ihren überaus feinen und unüberschaubar zahlreichen Farblinien sind nicht von Hand gemalt, sondern in einem komplizierten Prozess konzipiert und dann digital mittels Inkjet auf die Bildfläche gebracht. Es sind irritierende, faszinierende und in ihrer Strenge zugleich abweisende Bilder, mit denen Richter sein Werk konsequent weiterentwickelt hat. Von den ersten, noch ganz vom Zufall bestimmten Strips von 2011 gelangte Richter zu komponierten Bildern, wovon die jüngsten, hier gezeigten eine Länge von zehn Metern erreichen. Ebenfalls zu sehen ist die Ausstellung “Gerhard Richter. Von Elbe bis November/Arbeiten auf Papier aus der Sammlung“. Diese Sammlung ist einzigartig und bildete deshalb in den letzten Jahren verschiedentlich die Grundlage für Ausstellungen Richters, so etwa in der Albertina oder im Louvre (Quelle: Homepage Kunstmuseum Winterthur).
Kunsthaus Zürich – “Von Matisse zum Blauen Reiter. Expressionismus in Deutschland und Frankreich“
“Expressionismus“ wird heute gemeinhin als deutsche Bewegung verstanden, ungeachtet der Tatsache, dass er sich am Anfang des 20. Jahrhunderts aus einer lebhaften Auseinandersetzung von deutschen Künstlern mit der Klassischen Moderne in Frankreich entwickelte. “Van Gogh traf moderne Kunst wie ein Blitzschlag“, schrieb ein deutscher Beobachter über den Einfluss des Malers auf die deutschen Künstler zu einer Zeit, in welcher diese bereits Seurat, Signac und die Neoimpressionisten rezipierten. Es folgten Gauguin, Cézanne und Matisse. Mit wahren Farbexplosionen reagierten die Künstler der “Brücke“ und des “Blauen Reiters“ auf die Werke der französischen Neoimpressionisten und der “Fauves“. Die Ausstellung zeigt auf, dass der Expressionismus keine nationale Bewegung war, sondern vielmehr eine im Geiste des Kosmopolitismus und produktiven Austauschs entstandene. Gemeinsam mit über 100 Meisterwerken der Klassischen Moderne und des deutschen Expressionismus werden neueste Forschungsergebnisse dieser bisher kaum wissenschaftlich nachgezeichneten Rezeptionsgeschichte präsentiert (Quelle: Homepage Kunsthaus Zürich).
Führung durch das Willi Burth-Museum | 26.02.2014

Bild: Andreas Praefcke / Wikipedia / CC BY 3.0
Führung durch das Willi Burth-Museum im
Burgtheater Ravensburg
26.02.2014
Die deutsch-amerikanische Ko-Produktion MONUMENTS MEN – UNGEWÖHNLICHE HELDEN basiert auf einer wahren Geschichte, in der eine ungewöhnliche Sondereinheit während des Zweiten Weltkriegs von den Alliierten beauftragt wird, die größten Meisterwerke der Kunst aus den Händen der Nationalsozialisten zu befreien und an ihre rechtmäßigen Besitzer zurückzugeben. Es ist eine schier unmögliche Mission: Die Kunstwerke befinden sich hinter den feindlichen Linien, und die deutsche Armee hat den strikten Befehl alles zu zerstören, sollte das Dritte Reich untergehen. Wie kann die Gruppe von sieben Museumsdirektoren, Kuratoren und Kunsthistorikern, die sich eher mit Michelangelo als mit einem M-1 Sturmgewehr auskennen, überhaupt auf Erfolg hoffen? Als besonderen Programmpunkt gab Herr Axel Burth persönlich einen Einblick in die Welt des Kinos und führte durch das „Willi Burth Museum – Der steile Weg vom Bad Saulgauer Tüftler zum Oscar-Preisträger in Hollywood“. Im Anschluss folgte der Film „Monuments Men“.
Führung durch die Ausstellung „Believe+Doubt“ von Barbara Kruger | 11.01.2014

Bild: Mesocarpo – Eigenes Werk / Wikipedia / CC BY-SA 4.0
Führung durch die Ausstellung Ausstellung „Believe + Doubt“ von Barbara Kruger
11.01.2014
Im Kunsthaus Bregenz konnten die Freunde eine Führung durch die Ausstellung Barbara Kruger „Believe + Doubt“ erleben und anschließend die Tanzperformance im Dialog mit den Werken von Barbara Kruger besuchen.
Auf der Homepage des Kunsthauses heißt es dazu unter anderem: Wie kaum einer anderen Künstlerin gelingt es Barbara Kruger bereits seit über vier Jahrzehnten, überzeugend und vielfältig die ambivalente Wirkung der Massenmedien und deren Verführungskraft in eindrücklichen Kunstwerken zu verhandeln. Es verwundert deshalb nicht, dass sie weltweit in großen Museumssammlungen vertreten ist und durch Ausstellungen in renommierten Institutionen die Aufmerksamkeit einer breiten Öffentlichkeit genießt. Die ebenfalls im KUB Bregenz stattfindende Tanzperformance im Dialog mit Werken von Barbara Kruger wurde entwickelt von der aus Vorarlberg stammenden Tänzerin Silvia Salzmann zusammen mit Leonie Humitsch. In öffentlichen Improvisationen im Ausstellungsraum nehmen sie die in der Schau verhandelten Themen auf und erarbeiten daraus ein Tanzstück.
Mitgliederversammlung und Preview zur Ausstellung „Egon Schiele. Der Anfang“ | 13.11.2013

Bild: Egon Schiele / Wikipedia /Gemeinfrei
Mitgliederversammlung
und Preview zur Ausstellung „Egon Schiele. Der Anfang“
13.11.2013
Im Anschluss an die Mitgliedrversammlung gab es eine Preview für die Freunde zur Ausstellung „Egon Schiele. Der Anfang“ mit dem Sammler Herrn Werner Gradisch und dem Kurator der Ausstellung, Herrn Dr. Christian Bauer (Schiele Museum in Tulln, Österreich).
Kinobesuch im Kinozentrum Linse in Weingarten | 01.09.2013

Bild: Max Beckmann / Wikipedia / Gemeinfrei
Kinobesuch im Kinozentrum Linse in Weingarten
01.09.2013
Bis heute haben Max Beckmanns Werke nicht an Wucht und Geheimnis verloren. Das Künstlerporträt von Michael Trabitzsch zeigt einen zerrissenen Künstler, der mit seinen Werken versuchte, schreckliche äußere und innere Erfahrungen zu verarbeiten. Atmosphärisch, eindringlich und authentisch führt er zu den Originalschauplätzen und zitiert aus Beckmanns Tagebüchern und Briefen, ohne jemals die Kunst aus dem Blick zu verlieren. Das faszinierende Porträt dieses einzigartigen Künstlers ist gleichzeitg ein informatives und berührendes Kinoerlebnis (Quelle: Programmheft Kulturzentrum Linse).In bewährter Weise werden für die Freunde durch Herrn Kristof Georgen einleitende Worte zum Film und über den Künstler Max Beckmann gesprochen.
Kunstausfahrt Triennale Kleinplastik Fellbach | 27.07.2013

Bild: Von Thilo Parg – Eigenes Werk / Wikipedia / CC BY-SA 3.0
Kunstausfahrt Triennale Kleinplastik Fellbach
27.07.2013
Als Forum zeitgenössischer Skulptur im kleinen Format wurde die Triennale 1980 in Fellbach ins Leben gerufen. Sie findet seither im Turnus von drei Jahren statt und hat sich zu einer international beachteten Ausstellung mit außerordentlichem Profil entwickelt. Die Triennale verdankt ihren guten Ruf der kompromisslosen Aktualität der ausgestellten Kunst, der Risikobereitschaft der Veranstalter und der hohen Qualifikation der jeweiligen künstlerischen Leiter. Die Kuratoren bestimmen in alleiniger Verantwortung über Künstler und Kunstwerke (Quelle: Homepage Triennale Fellbach)