Künstlergespräch | 12.09.2015

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Künstlergespräch
12.09.2015
Öffentliche Veranstaltung mit Matthias Mansen, Anne Carnein und Dr. Nicole Fritz.
Gefördert durch die Freunde des Kunstmuseums Ravensburg e.V.
Für Mitglieder ist die Teilnahme kostenfrei.
Preview Ausstellung „Ich bin eine Pflanze.Naturprozesse in der Kunst“ | 11.07.2015 – 08.11.2015

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Preview Ausstellung „Ich bin eine Pflanze.Naturprozesse in der Kunst“
11.07.2015 – 08.11.2015
Im Vordergrund unserer Beziehung zur Natur stehen heute nicht mehr Ausbeutung, Macht und Zähmung, sondern die Einsicht, dass die über Jahrhunderte prägende Nützlichkeitsperspektive in Richtung auf ein partnerschaftliches Verhältnis zur Tier- und Pflanzenwelt weiterentwickelt werden muss. Künstler sind und waren Vorreiter für ein solches empathisches Naturverhältnis. Die Ausstellung „Ich bin eine Pflanze. Naturprozesse in der Kunst“ nimmt deshalb die individuellen Naturprozesse der Künstlerinnen und Künstler in den Blick. Gezeigt wird, auf welche Art und Weise Sympathievorstellungen gegenüber der Natur im Expressionismus über die Nachkriegszeit bis in die 1970er Jahre fortlebten und wie insbesondere Gegenwartskünstler überlieferte Mikro- und Makrokosmos-Vorstellungen für die Gegenwart produktiv machen, um einen bewussteren Umgang mit der Natur zu finden. (Text: Dr. Nicole Fritz)
Vortragsveranstaltung von Herrn Alexander Pechstein | 11.06.2015

Bild: M.T. Abraham Center – Max Pechstein: Frauenkopf / Wikipedia / CC BY 3.0
Vortragsveranstaltung von Herrn Alexander Pechstein
11.06.2015
Enkel des Künstlers Max Pechstein
Titel: „Naturprozesse in der Kunst“
in Kooperation mit dem Kunstmuseum
Nach den vielbeachteten Ausstellungen zu Egon Schiele und Otto Mueller zeigt das Kunstmuseum Ende des Jahres eine Ausstellung zum Werk des Expressionisten Max Pechstein (1881–1955). Maßgeblich wissenschaftlich unterstützt wird die Pechstein-Ausstellung im Kunstmuseum von den Nachfahren der Künstlerfamilie Pechstein, die das Erbe des Künstlers und dessen Nachlass bis heute bewahrt. Im Vorfeld der Pechstein-Schau bietet das Kunstmuseum jetzt eine ganz besondere Veranstaltung an. Auf Einladung der Freunde des Kunstmuseums e.V. kommt der Enkel von Max Pechstein, Alexander Pechstein, am 11. Juni, 19,00 Uhr nach Ravensburg, um über das Werk und das bewegte Leben seines Großvaters zu berichten. Anhand bisher noch nie gezeigter privater Fotografien und Bilder erhalten Sie einen ganz persönlichen Einblick in das Werk des Expressionisten und erfahren, welche Bedeutung speziell die Natur für den berühmten Künstler spielte. (Text: Dr. Nicole Fritz)
„Simone Rueß.Ravensburg“ | 28. März – 21. Juni 2015

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„Simone Rueß. Ravensburg“
28.03. – 21.06.2015
Für die 1982 in Weingarten geborene Künstlerin Simone Rueß ist Zeichnen ein Vorgang des „Greifens und Begreifens“. Im Mittelpunkt ihres Interesses steht die zeichnerische Erforschung des städtischen Raumes. Mittels der Zeichnung aber auch in Form von dreidimensionalen Objekten erfasst sie die topografischen und architektonischen Besonderheiten der Stadt sowie die Bewegungsräume ihrer Bewohner. Nach Aufenthalten in Warschau, Berlin und Paris hat sich Simone Rueß im Rahmen des Formates „Fremde Blicke“ nach vielen Jahren erneut ihrer Heimat zugewandt. Die im Austausch und Dialog mit Ravensburgern entstandenen sensiblen Zeichnungen erfassen das pulsierende Leben der Stadt Ravensburg organisch und skulptural. Individuelle und kollektive Erinnerungen vermischen sich mit rationaler Architekturzeichnung. Alte magische Vorstellungen von der Erde als organischer Körper – als Lebewesen – werden wach und lassen uns Vertrautes und Bekanntes mit neuen Augen sehen. (Text: Dr. Nicole Fritz).
Kunstausfahrt – Staatsgalerie Stuttgart | 07.03.2015

Bild: Hugo Erfurth / Wikipedia / Gemeinfrei
Kunstausfahrt – Staatsgalerie Stuttgart
07.03.2015
Ausstellung: „Oskar Schlemmer.Visionen einer neuen Welt!“
Mit Oskar Schlemmer (1988-1943) widmet sich die Staatsgalerie Stuttgart in ihrer Großen Landesausstellung 2014 einem der wichtigsten und vielseitigsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Sein Werk sprengt Gattungsgrenzen, ist ebenso zeitlos wie zeitgenössisch – zeitgenössisch vor allem im Sinne der vom Bauhaus propagierten Vereinigung aller Künste im Gesamtkunstwerk. Mit über 250 Gemälden, Plastiken, Aquarellen, Zeichnungen, Kostümen und Zeitdokumenten aus der Staatsgalerie und internationalen Sammlungen wird der singuläre Rang dieses Künstlers erstmals seit fast vierzig Jahren in Deutschland vor Augen geführt. Im Zentrum seines Schaffens steht die menschliche Figur als „Maß aller Dinge“. Schlemmers Visionen einer neuen Welt sind nach den Erfahrungen des Ersten Weltkrieges auf ein befreites und lichtes Dasein ausgerichtet. In seinen Gemälden, die Figur und Architektur so harmonisch verbinden, ist dieses „ideale“ Lebensgefühl vorweggenommen. (Quelle: Flyer der Staatsgalerie Stuttgart zur Ausstellung Oskar Schlemmer)
Preview Ausstellung Lothar Fischer | 12.02.2015

Bild: MrsMyer / Wikipedia / CC BY-SA 3.0
Preview Ausstellung Lothar Fischer
12.02.2015
Lothar Fischer (1933-2004) zählt zu den wichtigsten deutschen Bildhauern der Nachkriegszeit. Zusammen mit seinen Weggefährten Heimrad Prem, Helmut Sturm und HP Zimmer gründete er 1958 die Künstlergruppe Spur, deren fantasievolle abstrakt-figurative Werke Peter Selinka sammelte. (Quelle: Flyer des Kunstmuseums Ravensburg zur Ausstellung Lothar Fischer)
Film „Das große Museum“ | 06.02.2015

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Film: „Das große Museum“
06.02.2015
In der Linse in Weingarten
Der Dokumentarfilm von Johannes Holzhausen spielt im Kunsthistorischen Museum in Wien, das eines der schönsten Orte für die Kunst weltweit ist. Wie ein Entdecker bewegt sich der Filmemacher in dem weit verzweigten Gebäude, folgt den labyrinthischen Gängen, zeigt Skurriles, Alltägliches, Bewegendes und die mühevolle Arbeit des Konservierens, Bewahrens und Hegens als sympathischen Mikrokosmos, der bei aller scheinbaren Beschaulichkeit niemals zur Ruhe kommt. (Quelle: http://kino-zeit.de/filme/das-grosse-museum).
Podiumsveranstaltung: „Die Ravensburger Sinti, Vergangenheit und Gegenwart“ | 16.01.2015

Bild: Andreas Praefcke – Eigenes Werk / Wikipedia / Gemeinfrei
Podiumsveranstaltung: „Die Ravensburger Sinti, Vergangenheit und Gegenwart“
16.01.2015
Eine Veranstaltung des Kunstmuseums mit Magdalena Guttenberger, Andreas Schmauder, Alexander Schmid und Evelyn Zedroßer u. a.
Eva Paulitsch und Uta Weyrich „Fremde Blicke“ | 18.10.2014 – 25.01.2015

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Eva Paulitsch und Uta Weyrich „Fremde Blicke“
18.10.2014 – 25.01.2015
Die Künstlerinnen Eva Paulitsch und Uta Weyrich arbeiten seit 2003 als Künstlerduo. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Handyfilme – alltägliche, spontan gedrehte Clips – die sie im öffentlichen Raum sammeln und vor dem Vergessen retten, indem sie diese in ihr Archiv überführen. Für das Kunstmuseum Ravensburg entwickeln die beiden Künstlerinnen eine ortsspezifische begehbare multimediale Installation, die unter anderem Handyfilme von Ravensburger Jugendlichen zum Gegenstand hat (Text: Dr. Nicole Fritz).
