Preview zur Ausstellung Katharina Hinsberg | 28.04.2016

Bild: Barbara Niggl Radloff / Wikipedia / CC BY-SA 4.0
Preview zur Ausstellung Katharina Hinsberg
28.04.2016
Blau, Gelb, Orange – im ersten Halbjahr geht es bunt zu im Kunstmuseum! Die Farbe, die von den Expressionisten als primäres Ausdrucksmittel entdeckt und von den COBRA- und SPUR-Künstlern in der Nachkriegszeit vom Gegenstand befreit wurde, wird von KATHARINA HINSBERG jetzt in die dritte Dimension erweitert. Für das Kunstmuseum Ravensburg hat die 1967 in Karlsruhe geborene Künstlerin eine auf die Architektur bezogene, aufsehenerregende Installation entwickelt. Im Rahmen der Werkgruppe FELDERN (FARBEN) „bespielt“ sie die Ausstellungswände des ersten Obergeschosses unseres Hauses dadurch, dass sie diese mit hauchdünnen, farbigen, übereinandergeschichteten Seidenpapieren auskleidet. Über die Laufzeit der Ausstellung werden die oberen Schichten entsprechend den Vorgaben der Künstlerin nacheinander abgenommen, sodass immer wieder eine andere Farbe zum Vorschein kommt. Auf den Raum bezogen entstehen so wandfüllende Kompositionen, die über den Ausstellungszeitraum in sieben „Schichtwechseln“ von der Künsterlin verändert werden.
(Quelle: www.kunstmuseum-ravensburg.de)
FKM Mitglieder sind darüber hinaus auch eingeladen, selbst am künstlerischen Prozess teilzunehmen: Bitte bringen Sie Ihre individuelle Farbprobe zur Preview mit, wo diese gegen das Vorzeigen Ihres Mitgliedsausweises neben anderen Farbproben im Foyer präsentiert wird.
Kunstausfahrt nach Zürich „100 Jahre DADA“ | 19.03.2016

Bild: Sophie Taeuber-Arp / Wikipedia / Gemeinfrei
Kunstausfahrt nach Zürich „100 Jahre DADA“
19.03.2016
„DADA WAR DA BEVOR DADA DA WAR“
Vor hundert Jahren wurde in Zürich die radikale Kunstbewegung Dada gegründet und sofort weltberühmt. Doch was verbirgt sich hinter dem Wort? Blödelei und Unsinn? Nein: Dada rechnete mit dem Wahnsinn des Ersten Weltkriegs ab. Aus Anlass des runden Geburtstags zeigt das Landesmuseum 2016 in einer Ausstellung nicht nur Dada-Werke, sondern auch die globale und universale Ausstrahlung der Bewegung: Und das bis in die Gegenwart. Im Zentrum steht als „Mona Lisa“ des Dadaismus das legendäre Urinoir von Marcel Durchamp. Und in einem Wirbel durch Zeit und Raum erlebt man den Esprit Dada dank Objekten, Projektionen und Lautgedichten. Alle Sinne werden angesprochen. Denn „DADA EST TATOU. TOUT EST DADA.“
(Quelle: www.nationalmuseum.ch)
Kunsthaus Zürich
„Dadaglobe Reconstructed“
„Dadaglobe versammelt die über zweihundert Kunstwerke und Texte, welche Tristan Tzara 1921 von Künstlern aus ganz Europa zugeschickt worden sind. Dieses epochale, aber bisher nie publizierte Buchprojekt findet im 100. Jubiläumsjahr von Dada endlich seine Verwirklichung: Indem die weltweit verstreuten Beiträge in langjähriger Recherchearbeit wieder zusammengetragen worden sind, bildet diese Ausstellung einen Meilenstein der jüngsten Dada-Forschung. Konkret umfasst die Präsentation Selbstporträts, Fotomontagen und Collagen, Zeichnungen, Buchseitenentwürfe, Gedichte und Essays, daneben Manuskripte, Drucksachen und Aufschluss gebende historische Dokumente. Dadaglobe stellt eine beeindruckende Rundumschau über die künstlerische Vielfalt, die gesellschaftspolitische Relevanz und die kunsthistorische Schlagkraft von Dada dar. Mit Beiträgen von Hans Arp, André Breton, Max Ernst, Hannah Höch, Sophie Taeuber-Arp und rund 30 weiteren Künstlerinnen und Künstlern. Die Ausstellung wird ab Juni 2016 im Museum of Modern Art in New York gezeigt.“
(Quelle: www.kunsthaus.ch)
Ausstellung Pipilotti Rist
„Pipilotti Rist (1962) ist eine wegweisende Figur der Videokunst und hat sich mit ihren sinnlich-unverfrorenen Videoinstallationen international einen Namen gemacht. Unterhaltsam, ironisch und selbstbewusst befasst sich die Künstlerin in ihren Videoinstallationen mit Konvention und Tabus. Die Ausstellung zeigt Schlüsselwerke vom Beginn ihrer internationalen Karriere, darunter die frühen Single-Channel-Videos, mit denen sie in den 1980er-Jahren bekannt wurde. Speziell für Zürich realisiert Pipilotti Rist im weiträumigen Bührlesaal eine Installation im großen Format und geht dabei neue künstlerische und technische Wege. Die Schau ist mehr als eine Retrospektive: Sie ist als raumumfassende Gesamtinstallation konzipiert, in der neue und ältere Werke überraschende Bezüge zwischen den verschiedenen Schaffensphasen und Arbeitsgebieten erkennen lassen. Diese Ausstellung mit Pipilotti Rist wird exklusiv im Kunsthaus Zürich gezeigt.“
(Quelle: www.kunsthaus.ch)
Haus Konstruktiv
„DADA ANDERS“
Sophie Taueber-Arp, Hannah Höch, Elsa von Freytag-Loringhoven
Im Rahmen des 100-jährigen Dada-Jubiläums beleuchten wir das dadaistische Erbe aus verschiedenen Perspektiven. In der historischen Ausstellung „DADA anders“ richtet sich der Fokus auf die drei Künstlerpersönlichkeiten Sophie Taeuber-Arp, Hannah Höch und Elsa von Freytag-Loringhoven, die die bis anhin eher männlich konnotierte Dada-Bewegung massgeblich mitgeprägt haben.“
(Quelle: hauskonstruktiv.ch)
Vortrag Dr. Isabelle Jansen | 18.03.2016

Bild: LGM generiert mit Midjourney AI
Vortrag Dr. Isabelle Jansen
18.03.2016
Kuratorin und Geschäftsführerin der Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung.
In Kooperation mit der Stiftung Peter und Gudrun Selinka.
Vortrag von Julia Pechstein | 10.03.2016

Bild: LGM generiert mit Midjourney AI
Vortrag von Julia Pechstein
10.03.2016
Enkelin von Max Pechstein „Meine Reise in das Paradies“.
Führung durch die Ausstellung „Max Pechstein . Körper, Farbe, Licht“ | 05.12.2015

Bild: LGM generiert mit Midjourney AI
Führung durch die Ausstellung „Max Pechstein . Körper, Farbe, Licht“
05.12.2015
Für die Freunde des Kunstmuseums Ravensburg e.V. mit der Museumsdirektorin Dr. Nicole Fritz.
Preview Ausstellung „Max Pechstein.Körper, Farbe, Licht“ | 28.11.2015 – 10.04.2016

Bild: Minya Diez-Dührkoop / Wikipedia / Gemeinfrei
Preview Ausstellung „Max Pechstein.Körper, Farbe, Licht“
28.11.2015 – 10.04.2016
Das Werk von Max Pechstein (1881–1955) ist ein Klassiker der Moderne und zählt zu den bedeutendsten des deutschen Expressionismus. Sein Name ist unmittelbar mit dem der Künstlergruppe Brücke verbunden, in deren Gemeinschaft Höhepunkte seines Schaffens entstanden. Inspiriert vom Fauvismus stehen reine, ungebrochene Farben im Zentrum von Pechsteins Kunst. Durch sie fließen Emotionen auf die Leinwand – unmittelbar und unverfälscht. Auf der Suche nach Ursprünglichkeit reiste er 1914 in die Südsee auf die Palau-Inseln. Die Einheit von Mensch und Natur dagegen fand er schon ab 1909 in Nidden, einem Fischerdorf auf der Kurischen Nehrung, und später in Leba. Mitunter spiegeln sich Pechsteins Eindrücke der jeweiligen Naturzustände in seinen malerischen Figurationen. Die Ausstellung – die in enger Zusammenarbeit mit der Max-Pechstein-Urheberrechtsgemeinschaft entwickelt wurde – befragt die Darstellung des Menschen in seinem Werk und stellt die Entwicklung des Künstlers im Überblick vor. (Text: Dr. Nicole Fritz)
Kunstausfahrt nach St. Gallen und Rorschach | 24.10.2015

Bild: WWHenderson20 – Eigenes Werk / Wikipedia / CC BY-SA 3.0
Kunstausfahrt nach St. Gallen und Rorschach
24.10.2015
Kunstmuseum St. Gallen
„Es werde Licht – Von den Impressionisten zu Thomas Alva Edison“
«Gott sprach: Es werde Licht. Und es ward Licht.» Was sich im Buch Genesis 1.3 dank Gottes segensreichem Beistand so selbstverständlich liest, bedeutete für die bildende Kunst einen jahrhundertelangen Weg der visuellen Recherche. Es waren die Impressionisten, die in den 1860er Jahren das Licht als zentralen Bildgegenstand entdeckten. Dessen Darstellung in den atmosphärischen Veränderungen wurde zur malerischen Hauptaufgabe, die Farbe primär als Träger von Licht eingesetzt, was letztlich zu einer Aufhellung der Palette führte und die Gemälde der Impressionisten heute noch so lichtdurchflutet erscheinen lässt. Die zeitgenössische Kunst hingegen benötigt weder Pinsel noch Leinwand zur Darstellung des Lichts: Es genügen Glühlampen und eine Steckdose. Licht wird nicht mehr bildlich dargestellt, Licht wird selbst zum Medium der Kunst. Seit den bahnbrechenden Entdeckungen von Thomas Alva Edison (1847–1931) wird ein Leiter durch elektrischen Strom aufgeheizt und zum Leuchten gebracht. Und die Faszination des Lichts hält bis in die Gegenwart an, wie die umfangreichen Werkgruppen von Lichtarbeiten in der Sammlung des Kunstmuseums verdeutlichen. Die Ausstellung mit bedeutenden Gemälden des Impressionismus im Dialog mit Werken von u.a. John M. Armleder, Dan Flavin, Sylvie Fleury, Pipilotti Rist, Keith Sonnier, u.a.m. lässt das Kunstmuseum St. Gallen einmal mehr in neuem Licht erstrahlen. (Textquelle: Kurator: Konrad Bitterli, www. Kunstmuseumsg.ch)
Forum Würth Rorschach
„Waldeslust. Bäume und Wald in Bildern und Skulpturen der Sammlung Würth“
Führung durch die Ausstellung „JOAN MITCHELL – Retrospective . Her life and Paintings“ | 10.10.2015

Bild: Unknown author / Wikipedia / Public Domain
Führung durch die Ausstellung „JOAN MITCHELL – Retrospective . Her life and Paintings“
10.10.2015
Joan Mitchell wurde 1925 in Chicago geboren. Nachdem sie 1947 ihr Studium an der School of the Art Institute of Chicago abgeschlossen hatte, erhielt sie 1948/49 ein Reisestipendium für einen einjährigen Aufenthalt in Frankreich, wo sie ihre Malerei in Richtung Abstraktion weiterentwickelte. Nach New York zurückgekehrt, nahm sie 1951 an der berühmten 9th Street Show teil und erwarb sich schon bald einen Ruf als eine der führenden jüngeren Vertreterinnen der amerikanischen abstrakten expressionistischen Malerei. Im Laufe der nachfolgenden vier Jahrzehnte zeigte sie ihre Werke regelmäßig in Ausstellungen in New York und pflegte enge Freundschaften zu zahlreichen Malern und Literaten der New York School. Ab 1955 lebte sie abwechselnd in New York und Frankreich und ließ sich 1968 schließlich in Vétheuil nieder. In der ländlichen Kleinstadt außerhalb von Paris arbeitete sie bis zu ihrem Tod im Jahr 1992. Mitchell blieb in ihrer beinahe fünfzig Jahre währenden Auseinandersetzung mit der Malerei den Grundsätzen der gestischen Abstraktion kompromisslos verpflichtet.
Mitchell unterstützte viele junge Künstler persönlich, die sie in Vétheuil aufsuchten — wobei manche nur eine Nacht und andere mitunter einen ganzen Sommer blieben. Aus zahlreichen in ihren Unterlagen erhaltenen Briefen geht hervor, dass ihre Großzügigkeit das Leben derer, die Zeit mit ihr verbrachten, oft nachhaltig veränderte. Die in ihrer eigenen Lebenszeit gezeigte Großherzigkeit setzte sich nach ihrem Tod mit der Gründung der Joan Mitchell Foundation fort, die sie für die Unterstützung von Künstlern testamentarisch ins Leben gerufen hatte. Darüber hinaus umfasst die Mission der Stiftung die Förderung und Pflege ihres Nachlasses, der außer ihrem bemerkenswerten Werk auch ihre persönlichen Dokumente umfasst, einschließlich aller Briefwechsel und Fotografien sowie anderer Archivmaterialien, die mit ihrem Leben und Werk in Zusammenhang stehen. (Textquelle: http://www.kunsthaus-bregenz.at/html/welcome00.htm)
Film: „Station to Station“ | 07.10.2015

Bild: Articfoxartichare – Eigenes Werk / Wikipedia / CC0
Film: „Station to Station“
07.10.2015
Kulturzentrum Linse, Weingarten
In Station to Station ist die Bewegung Teil des Konzepts. Im Herbst 2013 reiste der kalifornische Künstler Doug Aitken mit einem Zug voller Künstler, Musiker und Filmemacher von der Ost- an die Westküste quer durch die USA. An zehn Stationen machte der Zug Halt, manche Passagiere stiegen zu, andere aus. Der Deutsche Thomas Demand, der Schweizer Urs Fischer und der Däne Ólafur Elíasson waren darunter. Patti Smith, Beck, Thurston Moore, Georgio Moroder oder Cat Power spielten an den Stationen auf. Keines der zehn Happenings glich dem anderen. Eine Eisenbahn als rollende künstlerische Plattform. (Textquelle: http://www.kino-zeit.de/filme/station-to-station)