Führung durch die Ausstellung „Max Pechstein . Körper, Farbe, Licht“ | 05.12.2015

Bild: LGM generiert mit Midjourney AI
Führung durch die Ausstellung „Max Pechstein . Körper, Farbe, Licht“
05.12.2015
Für die Freunde des Kunstmuseums Ravensburg e.V. mit der Museumsdirektorin Dr. Nicole Fritz.
Preview Ausstellung „Max Pechstein.Körper, Farbe, Licht“ | 28.11.2015 – 10.04.2016

Bild: Minya Diez-Dührkoop / Wikipedia / Gemeinfrei
Preview Ausstellung „Max Pechstein.Körper, Farbe, Licht“
28.11.2015 – 10.04.2016
Das Werk von Max Pechstein (1881–1955) ist ein Klassiker der Moderne und zählt zu den bedeutendsten des deutschen Expressionismus. Sein Name ist unmittelbar mit dem der Künstlergruppe Brücke verbunden, in deren Gemeinschaft Höhepunkte seines Schaffens entstanden. Inspiriert vom Fauvismus stehen reine, ungebrochene Farben im Zentrum von Pechsteins Kunst. Durch sie fließen Emotionen auf die Leinwand – unmittelbar und unverfälscht. Auf der Suche nach Ursprünglichkeit reiste er 1914 in die Südsee auf die Palau-Inseln. Die Einheit von Mensch und Natur dagegen fand er schon ab 1909 in Nidden, einem Fischerdorf auf der Kurischen Nehrung, und später in Leba. Mitunter spiegeln sich Pechsteins Eindrücke der jeweiligen Naturzustände in seinen malerischen Figurationen. Die Ausstellung – die in enger Zusammenarbeit mit der Max-Pechstein-Urheberrechtsgemeinschaft entwickelt wurde – befragt die Darstellung des Menschen in seinem Werk und stellt die Entwicklung des Künstlers im Überblick vor. (Text: Dr. Nicole Fritz)
Kunstausfahrt nach St. Gallen und Rorschach | 24.10.2015

Bild: WWHenderson20 – Eigenes Werk / Wikipedia / CC BY-SA 3.0
Kunstausfahrt nach St. Gallen und Rorschach
24.10.2015
Kunstmuseum St. Gallen
„Es werde Licht – Von den Impressionisten zu Thomas Alva Edison“
«Gott sprach: Es werde Licht. Und es ward Licht.» Was sich im Buch Genesis 1.3 dank Gottes segensreichem Beistand so selbstverständlich liest, bedeutete für die bildende Kunst einen jahrhundertelangen Weg der visuellen Recherche. Es waren die Impressionisten, die in den 1860er Jahren das Licht als zentralen Bildgegenstand entdeckten. Dessen Darstellung in den atmosphärischen Veränderungen wurde zur malerischen Hauptaufgabe, die Farbe primär als Träger von Licht eingesetzt, was letztlich zu einer Aufhellung der Palette führte und die Gemälde der Impressionisten heute noch so lichtdurchflutet erscheinen lässt. Die zeitgenössische Kunst hingegen benötigt weder Pinsel noch Leinwand zur Darstellung des Lichts: Es genügen Glühlampen und eine Steckdose. Licht wird nicht mehr bildlich dargestellt, Licht wird selbst zum Medium der Kunst. Seit den bahnbrechenden Entdeckungen von Thomas Alva Edison (1847–1931) wird ein Leiter durch elektrischen Strom aufgeheizt und zum Leuchten gebracht. Und die Faszination des Lichts hält bis in die Gegenwart an, wie die umfangreichen Werkgruppen von Lichtarbeiten in der Sammlung des Kunstmuseums verdeutlichen. Die Ausstellung mit bedeutenden Gemälden des Impressionismus im Dialog mit Werken von u.a. John M. Armleder, Dan Flavin, Sylvie Fleury, Pipilotti Rist, Keith Sonnier, u.a.m. lässt das Kunstmuseum St. Gallen einmal mehr in neuem Licht erstrahlen. (Textquelle: Kurator: Konrad Bitterli, www. Kunstmuseumsg.ch)
Forum Würth Rorschach
„Waldeslust. Bäume und Wald in Bildern und Skulpturen der Sammlung Würth“
Führung durch die Ausstellung „JOAN MITCHELL – Retrospective . Her life and Paintings“ | 10.10.2015

Bild: Unknown author / Wikipedia / Public Domain
Führung durch die Ausstellung „JOAN MITCHELL – Retrospective . Her life and Paintings“
10.10.2015
Joan Mitchell wurde 1925 in Chicago geboren. Nachdem sie 1947 ihr Studium an der School of the Art Institute of Chicago abgeschlossen hatte, erhielt sie 1948/49 ein Reisestipendium für einen einjährigen Aufenthalt in Frankreich, wo sie ihre Malerei in Richtung Abstraktion weiterentwickelte. Nach New York zurückgekehrt, nahm sie 1951 an der berühmten 9th Street Show teil und erwarb sich schon bald einen Ruf als eine der führenden jüngeren Vertreterinnen der amerikanischen abstrakten expressionistischen Malerei. Im Laufe der nachfolgenden vier Jahrzehnte zeigte sie ihre Werke regelmäßig in Ausstellungen in New York und pflegte enge Freundschaften zu zahlreichen Malern und Literaten der New York School. Ab 1955 lebte sie abwechselnd in New York und Frankreich und ließ sich 1968 schließlich in Vétheuil nieder. In der ländlichen Kleinstadt außerhalb von Paris arbeitete sie bis zu ihrem Tod im Jahr 1992. Mitchell blieb in ihrer beinahe fünfzig Jahre währenden Auseinandersetzung mit der Malerei den Grundsätzen der gestischen Abstraktion kompromisslos verpflichtet.
Mitchell unterstützte viele junge Künstler persönlich, die sie in Vétheuil aufsuchten — wobei manche nur eine Nacht und andere mitunter einen ganzen Sommer blieben. Aus zahlreichen in ihren Unterlagen erhaltenen Briefen geht hervor, dass ihre Großzügigkeit das Leben derer, die Zeit mit ihr verbrachten, oft nachhaltig veränderte. Die in ihrer eigenen Lebenszeit gezeigte Großherzigkeit setzte sich nach ihrem Tod mit der Gründung der Joan Mitchell Foundation fort, die sie für die Unterstützung von Künstlern testamentarisch ins Leben gerufen hatte. Darüber hinaus umfasst die Mission der Stiftung die Förderung und Pflege ihres Nachlasses, der außer ihrem bemerkenswerten Werk auch ihre persönlichen Dokumente umfasst, einschließlich aller Briefwechsel und Fotografien sowie anderer Archivmaterialien, die mit ihrem Leben und Werk in Zusammenhang stehen. (Textquelle: http://www.kunsthaus-bregenz.at/html/welcome00.htm)
Film: „Station to Station“ | 07.10.2015

Bild: Articfoxartichare – Eigenes Werk / Wikipedia / CC0
Film: „Station to Station“
07.10.2015
Kulturzentrum Linse, Weingarten
In Station to Station ist die Bewegung Teil des Konzepts. Im Herbst 2013 reiste der kalifornische Künstler Doug Aitken mit einem Zug voller Künstler, Musiker und Filmemacher von der Ost- an die Westküste quer durch die USA. An zehn Stationen machte der Zug Halt, manche Passagiere stiegen zu, andere aus. Der Deutsche Thomas Demand, der Schweizer Urs Fischer und der Däne Ólafur Elíasson waren darunter. Patti Smith, Beck, Thurston Moore, Georgio Moroder oder Cat Power spielten an den Stationen auf. Keines der zehn Happenings glich dem anderen. Eine Eisenbahn als rollende künstlerische Plattform. (Textquelle: http://www.kino-zeit.de/filme/station-to-station)
Führung durch die Ausstellung „Ich bin eine Pflanze . Naturprozesse in der Kunst“ | 19.09.2015

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Führung durch die Ausstellung „Ich bin eine Pflanze. Naturprozesse in der Kunst“
19.09.2015
für die Freunde des Kunstmuseums Ravensburg e.V. mit der Museumsdirektorin Dr. Nicole Fritz. Im Vordergrund unserer Beziehung zur Natur stehen heute nicht mehr Ausbeutung, Macht und Zähmung, sondern die Einsicht, dass die über Jahrhunderte prägende Nützlichkeitsperspektive in Richtung auf ein partnerschaftliches Verhältnis zur Tier- und Pflanzenwelt weiterentwickelt werden muss. Künstler sind und waren Vorreiter für ein solches empathisches Naturverhältnis. Die Ausstellung „Ich bin eine Pflanze. Naturprozesse in der Kunst“ nimmt deshalb die individuellen Naturprozesse der Künstlerinnen und Künstler in den Blick. Gezeigt wird, auf welche Art und Weise Sympathievorstellungen gegenüber der Natur im Expressionismus über die Nachkriegszeit bis in die 1970er Jahre fortlebten und wie insbesondere Gegenwartskünstler überlieferte Mikro- und Makrokosmos-Vorstellungen für die Gegenwart produktiv machen, um einen bewussteren Umgang mit der Natur zu finden. (Text: Dr. Nicole Fritz).
Wir freuen uns, dass wir für die Ausstellung die Leihgabe „Paul Gaugin: Stillleben mit Sonnenblumen“ (1901, Öl auf Leinwand) von der Stiftung Sammlung E. G. Bührle, Zürich fördern konnten.
Künstlergespräch | 12.09.2015

Bild: LGM generiert mit Midjourney AI
Künstlergespräch
12.09.2015
Öffentliche Veranstaltung mit Matthias Mansen, Anne Carnein und Dr. Nicole Fritz.
Gefördert durch die Freunde des Kunstmuseums Ravensburg e.V.
Für Mitglieder ist die Teilnahme kostenfrei.
Preview Ausstellung „Ich bin eine Pflanze.Naturprozesse in der Kunst“ | 11.07.2015 – 08.11.2015

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Preview Ausstellung „Ich bin eine Pflanze.Naturprozesse in der Kunst“
11.07.2015 – 08.11.2015
Im Vordergrund unserer Beziehung zur Natur stehen heute nicht mehr Ausbeutung, Macht und Zähmung, sondern die Einsicht, dass die über Jahrhunderte prägende Nützlichkeitsperspektive in Richtung auf ein partnerschaftliches Verhältnis zur Tier- und Pflanzenwelt weiterentwickelt werden muss. Künstler sind und waren Vorreiter für ein solches empathisches Naturverhältnis. Die Ausstellung „Ich bin eine Pflanze. Naturprozesse in der Kunst“ nimmt deshalb die individuellen Naturprozesse der Künstlerinnen und Künstler in den Blick. Gezeigt wird, auf welche Art und Weise Sympathievorstellungen gegenüber der Natur im Expressionismus über die Nachkriegszeit bis in die 1970er Jahre fortlebten und wie insbesondere Gegenwartskünstler überlieferte Mikro- und Makrokosmos-Vorstellungen für die Gegenwart produktiv machen, um einen bewussteren Umgang mit der Natur zu finden. (Text: Dr. Nicole Fritz)
Vortragsveranstaltung von Herrn Alexander Pechstein | 11.06.2015

Bild: M.T. Abraham Center – Max Pechstein: Frauenkopf / Wikipedia / CC BY 3.0
Vortragsveranstaltung von Herrn Alexander Pechstein
11.06.2015
Enkel des Künstlers Max Pechstein
Titel: „Naturprozesse in der Kunst“
in Kooperation mit dem Kunstmuseum
Nach den vielbeachteten Ausstellungen zu Egon Schiele und Otto Mueller zeigt das Kunstmuseum Ende des Jahres eine Ausstellung zum Werk des Expressionisten Max Pechstein (1881–1955). Maßgeblich wissenschaftlich unterstützt wird die Pechstein-Ausstellung im Kunstmuseum von den Nachfahren der Künstlerfamilie Pechstein, die das Erbe des Künstlers und dessen Nachlass bis heute bewahrt. Im Vorfeld der Pechstein-Schau bietet das Kunstmuseum jetzt eine ganz besondere Veranstaltung an. Auf Einladung der Freunde des Kunstmuseums e.V. kommt der Enkel von Max Pechstein, Alexander Pechstein, am 11. Juni, 19,00 Uhr nach Ravensburg, um über das Werk und das bewegte Leben seines Großvaters zu berichten. Anhand bisher noch nie gezeigter privater Fotografien und Bilder erhalten Sie einen ganz persönlichen Einblick in das Werk des Expressionisten und erfahren, welche Bedeutung speziell die Natur für den berühmten Künstler spielte. (Text: Dr. Nicole Fritz)