Kunstausfahrt – Staatsgalerie Stuttgart | 07.03.2015

Bild: Hugo Erfurth / Wikipedia / Gemeinfrei
Kunstausfahrt – Staatsgalerie Stuttgart
07.03.2015
Ausstellung: „Oskar Schlemmer.Visionen einer neuen Welt!“
Mit Oskar Schlemmer (1988-1943) widmet sich die Staatsgalerie Stuttgart in ihrer Großen Landesausstellung 2014 einem der wichtigsten und vielseitigsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Sein Werk sprengt Gattungsgrenzen, ist ebenso zeitlos wie zeitgenössisch – zeitgenössisch vor allem im Sinne der vom Bauhaus propagierten Vereinigung aller Künste im Gesamtkunstwerk. Mit über 250 Gemälden, Plastiken, Aquarellen, Zeichnungen, Kostümen und Zeitdokumenten aus der Staatsgalerie und internationalen Sammlungen wird der singuläre Rang dieses Künstlers erstmals seit fast vierzig Jahren in Deutschland vor Augen geführt. Im Zentrum seines Schaffens steht die menschliche Figur als „Maß aller Dinge“. Schlemmers Visionen einer neuen Welt sind nach den Erfahrungen des Ersten Weltkrieges auf ein befreites und lichtes Dasein ausgerichtet. In seinen Gemälden, die Figur und Architektur so harmonisch verbinden, ist dieses „ideale“ Lebensgefühl vorweggenommen. (Quelle: Flyer der Staatsgalerie Stuttgart zur Ausstellung Oskar Schlemmer)
Preview Ausstellung Lothar Fischer | 12.02.2015

Bild: MrsMyer / Wikipedia / CC BY-SA 3.0
Preview Ausstellung Lothar Fischer
12.02.2015
Lothar Fischer (1933-2004) zählt zu den wichtigsten deutschen Bildhauern der Nachkriegszeit. Zusammen mit seinen Weggefährten Heimrad Prem, Helmut Sturm und HP Zimmer gründete er 1958 die Künstlergruppe Spur, deren fantasievolle abstrakt-figurative Werke Peter Selinka sammelte. (Quelle: Flyer des Kunstmuseums Ravensburg zur Ausstellung Lothar Fischer)
Film „Das große Museum“ | 06.02.2015

Bild: LGM generiert mit Midjourney AI
Film: „Das große Museum“
06.02.2015
In der Linse in Weingarten
Der Dokumentarfilm von Johannes Holzhausen spielt im Kunsthistorischen Museum in Wien, das eines der schönsten Orte für die Kunst weltweit ist. Wie ein Entdecker bewegt sich der Filmemacher in dem weit verzweigten Gebäude, folgt den labyrinthischen Gängen, zeigt Skurriles, Alltägliches, Bewegendes und die mühevolle Arbeit des Konservierens, Bewahrens und Hegens als sympathischen Mikrokosmos, der bei aller scheinbaren Beschaulichkeit niemals zur Ruhe kommt. (Quelle: http://kino-zeit.de/filme/das-grosse-museum).
Podiumsveranstaltung: „Die Ravensburger Sinti, Vergangenheit und Gegenwart“ | 16.01.2015

Bild: Andreas Praefcke – Eigenes Werk / Wikipedia / Gemeinfrei
Podiumsveranstaltung: „Die Ravensburger Sinti, Vergangenheit und Gegenwart“
16.01.2015
Eine Veranstaltung des Kunstmuseums mit Magdalena Guttenberger, Andreas Schmauder, Alexander Schmid und Evelyn Zedroßer u. a.
Eva Paulitsch und Uta Weyrich „Fremde Blicke“ | 18.10.2014 – 25.01.2015

Bild: LGM generiert mit Midjourney AI
Eva Paulitsch und Uta Weyrich „Fremde Blicke“
18.10.2014 – 25.01.2015
Die Künstlerinnen Eva Paulitsch und Uta Weyrich arbeiten seit 2003 als Künstlerduo. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Handyfilme – alltägliche, spontan gedrehte Clips – die sie im öffentlichen Raum sammeln und vor dem Vergessen retten, indem sie diese in ihr Archiv überführen. Für das Kunstmuseum Ravensburg entwickeln die beiden Künstlerinnen eine ortsspezifische begehbare multimediale Installation, die unter anderem Handyfilme von Ravensburger Jugendlichen zum Gegenstand hat (Text: Dr. Nicole Fritz).
Vortrag Toni Stooss | 14.11.2014

Bild: Arne Müseler / Wikipedia / CC BY-SA 3.0 de
Vortrag Toni Stooss
14.11.2014
Raubkunst – Kunstraub-Restitution
Die Zurückgabe eines Klimt-Gemäldes in Salzburg. Im Zentrum des Vortrags von Toni Stooss, dem langjährigen Direktor des Museums der Moderne Salzburg, steht die Restitution des Gemäldes „Litzlberg am Attersee“ von Gustav Klimt aus Museumsbesitz des Salzburger an den rechtmässigen Erben im Herbst 2012. Klimts Gemälde von 1914/15 befand sich seit 1928 im Eigentum der jüdischen Sammlerin Amalie Redlich in Purkersdorf bei Wien und war nach dem „Anschluss“ Österreichs (Frühjahr 1938) von der Gestapo mit anderen Kunstwerken zusammen konfisziert worden. Aus aktuellem Anlass, dem Vermächtnis der Sammlung von Cornelius Gurlitt an das Kunstmuseum Bern, werden zuvor die Begriffe „Raubkunst“ und Entartete Kunst“ anhand zweier prominenter Gemälde aus der Berner Sammlung geklärt.
Preview zur Ausstellung „Otto Mueller – Gegenwelten“ | 10.09.2014

Bild: Otto Mueller – Zenodot Verlagsgesellschaft mbH / Wikipedia / Gemeinfrei
Preview zur Ausstellung „Otto Mueller – Gegenwelten“
10.09.2014
Otto Mueller (1874 – 1930) gilt als einer der wichtigsten Künstler des deutschen Expressionismus. Seine Malerei in zurückhaltender Farbigkeit ist zunächst inspiriert von Symbolismus und Jugendstil. Im Austausch mit der Künstlergruppe „Brücke“ findet er zum eigenen unverwechselbaren Stil. Hauptleihgeber ist das Brücke Museum, Berlin. Dieses stellt dem Kunstmuseum Ravensburg ein Konvolut an Werken seines umfangreichen Otto Mueller Bestandes zur Verfügung. Ergänzt werden diese durch Werke der Peter und Gudrun Selinka-Stiftung sowie ausgewählte private und öffentliche Leihgaben (Text: Dr. Nicole Fritz).
Kunstausfahrt – Schauwerk Sindelfingen | 05.07.2014

Bild: Burnejones – Eigenes Werk / Wikipedia / Gemeinfrei
Kunstausfahrt – Schauwerk Sindelfingen
05.07.2014
Vortrag zur Architektur des Gebäudes
Um die herausragende Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, entstanden großzügige Ausstellungsflächen zum Teil aus ehemaligen Fertigungs- und Lagerhallen. Ergänzt durch einen neu errichteten Museumsbau steht nun ein weitläufiger und eleganter Komplex zur Präsentation der Sammlung zur Verfügung. Der Bau des Stuttgarter Büros BFK Architekten überzeugt durch formale Strenge, Klarheit und perfekte Umsetzung (Quelle: www.schauwerk-sindelfingen.de).
Ausstellung: “Incontri – Zeitgenössische italienische Kunst“
Die drei Hauptströmungen Arte povera, ZERO-Avantgarde und Transavanguardia, die in den letzten Jahrzehnten das Bild der zeitgenössischen Kunst Italiens prägten, sind immer wieder mit Ausstellungen gewürdigt worden. Dagegen sind Überblicksschauen zur gesamten italienischen Gegenwartskunst immer noch rar. In der Sammlung Schaufler sind neben den bekannten Namen auch viele Künstler anzutreffen, die außerhalb Italiens kaum präsent sind. Die Ausstellung Incontri veranschaulicht so die Bandbreite der italienischen Gegenwartskunst, verortet sie im internationalen Kontext und verdeutlicht ihre Relevanz. Positionen von mehr als 30 italienischen Künstlern werden in der Präsentation zu sehen sein. Sie treten in einen Dialog mit Werken von europäischen und amerikanischen Zeitgenossen. Unter dem Titel Incontri (italienisch für Begegnungen) werden in der Gegenüberstellung der Arbeiten historisch belegte Treffen von Künstlern ebenso wie fiktive Wegkreuzungen visualisiert. Eine grundlegende Rolle für den künstlerischen Austausch übernehmen bis heute die documenta in Kassel und die Biennale von Venedig. Mehrere Highlights machen Incontri zu einem besonderen Ausstellungserlebnis: Sieben Werke von Michelangelo Pistoletto, einem der Hauptvertreter der Arte Povera, veranschaulichen dessen Entwicklung von Beginn der 1960er-Jahre bis heute. Ein Höhepunkt ist dabei die Arbeit „Love Difference Table, 2002-2013″, eine Leihgabe der vom Künstler in seiner Geburtsstadt Biella gegründeten Cittadellarte und der Projektgruppe Love Difference. Für die Arbeit erhielt er 2003 den Goldenen Löwen der Biennale von Venedig. Von Ettore Spalletti werden ebenfalls mehrere Werke gezeigt, wobei insbesondere die aus fünf Säulen bestehende „Nostalgia, Roma“ aus dem Jahr 2009 beeindruckt. Ungewöhnliche Objekte wie zwei 1967 von Enrico Castellani bzw. Lucio Fontana entworfene Wohnungstüren runden die Ausstellung ab (Quelle: www.schauwerk-sindelfingen.de).
Preview zur Ausstellung Stephan Balkenhol | 11.04.2014

Bild: Wladyslaw Sojka / Wikipedia / CC BY-SA 3.0
Preview zur Ausstellung Stephan Balkenhol
11.04.2014
Preview für die Mitglieder zur Ausstellung Stephan Balkenhol (12.04. – 24.08.2014) und
Künstlergespräch von Frau Dr. Nicole Fritz mit Herrn Stephan Balkenhol. Für die Ausstellung im Kunstmuseum Ravensburg wird Stephan Balkenhol auf den räumlichen Kontext eingehen und neben älteren Arbeiten unter anderem auch neue Werke anfertigen. Zur Ausstellung erscheint ein vom Kunstmuseum Ravensburg herausgegebener Katalog (Text: Dr. Nicole Fritz).